Dry Gin „R(h)eine Gottesgabe“
Ein regionaler Dry Gin mit Charakter: Kräftiger Wacholder, feine Blütenaromen und eine Prise Bentlager Pfannensiedesalz aus Natursole machen „R(h)eine Gottesgabe“ zu einer außergewöhnlichen Spezialität aus Rheine.

Im Hinblick auf das Jubiläum „100(0) Jahre Salz aus Rheine“ im Jahr 2023 war der Förderverein auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Verwendung für sein hochwertiges, handgeschöpftes Salz.
In Gesprächen mit Ludwig Teriete, dem seinerzeitigen Geschäftsführer der Destillerie Dwersteg, entstand die Idee, einen besonderen Dry Gin zu kreieren – veredelt mit einer Prise Bentlager Pfannensiedesalz.
Der Name war schnell gefunden: „R(h)eine Gottesgabe“.
Ein Gin mit besonderem Charakter
Der Dry Gin „R(h)eine Gottesgabe“ konzentriert sich auf das Wesentliche: kräftige Wacholdernoten bilden die Basis, ergänzt durch feine florale Akzente von Orangen- und Lavendelblüten. Die Prise Bentlager Siedesalz verleiht dem Gin eine überraschend milde und harmonische Geschmacksnote.
Mit dieser außergewöhnlichen Kombination entstand ein regionales Produkt, das eng mit der Geschichte und Tradition der Saline Rheine-Bentlage verbunden ist.
Erfolgreiche Markteinführung
Das Interesse von Gin-Liebhabern war von Anfang an groß. Deshalb entschloss sich der Förderverein, die Markteinführung nicht erst bis zum Jubiläumsjahr abzuwarten, sondern bereits zuvor eine limitierte Erstauflage produzieren zu lassen.
Die erste Edition wurde mit einem von Vereinsmitgliedern mitgestalteten Etikett sowie einem informativen Flaschenanhänger versehen. Der Verkaufsstart zur Adventszeit und auf dem Nikolausmarkt in Rheine übertraf alle Erwartungen: Bereits innerhalb der ersten Woche war mehr als die Hälfte der verfügbaren Flaschen verkauft.
Aufgrund der Nachfrage wurde der Dry Gin „R(h)eine Gottesgabe“ dauerhaft in das Produktprogramm des Fördervereins aufgenommen. Im Jubiläumsjahr erhielt er zusätzlich ein besonderes Jubiläumsetikett. Das moderne und zugleich historisch anmutende Design wurde von der Werbeagentur Eilinghoff & Team gestaltet und gesponsert.
Auf Wunsch unserer Vertriebspartner und aufgrund der großen regionalen Nachfrage wurde das Sortiment erweitert. Neben der bewährten 0,5-Liter-Flasche ist der Dry Gin „R(h)eine Gottesgabe“ jetzt auch in einer handlichen 0,2-Liter-Flasche erhältlich. Die kleinere Variante eignet sich ideal zum Probieren, als Geschenk oder als besondere Aufmerksamkeit mit regionalem Bezug.
Verkaufspreis
0,5-Liter-Flasche: 33,50 €
0,2-Liter-Flasche: 17,50 €
Verkaufsstellen
Den Dry Gin „R(h)eine Gottesgabe“ erhalten Sie derzeit in Rheine bei:
- Elite Reinigung Udo Nagelschmidt, Elter Str. 129, 48429 Rheine
- Früchte-Eck, Surenburgstraße 131, 48429 Rheine
- My Coffee Genusswerk, Neuenkirchener Str. 196/200, 48431 Rheine
- Rheine.Tourismus.Veranstaltungen e.V., Bahnhofstraße 14, 48431 Rheine
- Dreigiebelhaus, Salinenstraße 105, 48432 Rheine
- Weinblatt Köning, Am Thietor 4, 48431 Rheine
Alternativ können Sie Ihre Bestellanfrage direkt über diese Homepage an den Förderverein richten.
Bentlager Gose
Frisch gebrautes Gosebier –
exklusiv für den Förderverein Saline Gottesgabe

Ein Bier mit Geschichte und Charakter
Möchten Sie einen nahezu wiederentdeckten Bierstil kennenlernen?
- Sie mögen würzige, leicht säuerliche und salzige Biere?
- Sie schätzen die fruchtigen Aromen eines Weizenbiers mit feiner Koriandernote?
- Sie probieren gerne besondere Spezialitäten mit regionalem Bezug?
Dann ist die „Bentlager Gose“ genau das richtige Bier für Sie.
Die Bentlager Gose wird exklusiv -und jeweils nur in begrenzter Auflage- für den Förderverein Saline Gottesgabe gebraut.
Verkaufsstellen
Die Bentlager Gose erhalten Sie in der 1-Liter-Flasche zum Preis von 17,00 € bei:
- Früchte-Eck, Surenburgstraße 131, 48429 Rheine
- Rheine.Tourismus.Veranstaltungen e.V., Bahnhofstraße 14, 48431 Rheine
Die Geschichte der Gose
Die Gose hat ihren Ursprung in der Stadt Goslar. Ihren Namen verdankt sie dem kleinen Harzfluss Gose, dessen Wasser bereits im Mittelalter zum Brauen verwendet wurde. Durch natürliche Gärungsprozesse entstand damals ein leicht säuerliches Bier, lange bevor die Brauer die mikrobiologischen Zusammenhänge kannten.
Eine weitere Besonderheit entwickelte sich durch die mineralstoffreichen Böden der Region rund um Goslar: das charakteristische salzige Aroma. Da unser heutiges Trinkwasser deutlich reiner ist als das damalige Brauwasser, wird der Gose heute eine geringe Menge Salz zugesetzt. Die Zugabe von Koriander sorgt zudem für eine feine, an Orangenschale erinnernde Note.
Über Jahrhunderte hinweg war die Gose von der Harzregion über Dessau und Halle bis nach Leipzig weit verbreitet und äußerst beliebt. Im 19. Jahrhundert existierten zeitweise bis zu 80 Gosebrauereien. Mit dem Aufstieg der hellen Lagerbiere verlor dieser Bierstil jedoch zunehmend an Bedeutung. 1966 schloss schließlich die letzte traditionelle Gosebrauerei.
Anfang der 2000er-Jahre erlebte die Gose eine Renaissance. Damit wurde einer der ältesten Bierstile der Welt wiederentdeckt, dessen erste urkundliche Erwähnung bereits aus dem Jahr 1181 stammt.
Das Bentlager Gosebier
Unser Vereinsmitglied Thomas Vogel, erster Biersommelier Niedersachsens, beschäftigt sich leidenschaftlich mit außergewöhnlichen Bierstilen. In seiner Grafschafter Bierschule in Schüttorf braut er auf Bestellung und zu besonderen Anlässen individuelle Bierspezialitäten.
Für den Förderverein Saline Gottesgabe entstand so die Bentlager Gose – ein Bier, das die traditionelle Gose mit dem regionalen Bezug zur Saline verbindet.
Die Bentlager Gose wird jahrgangsweise stets in limitierter Stückzahl gebraut. Sie ist direkt über den Förderverein sowie über die genannten Vertriebspartner erhältlich.
Gosebier und das deutsche Reinheitsgebot
Die Gose, ein Genussbier, gilt im Sinne des deutschen Reinheitsgebots von 1516 als besonderer Bierstil. Aufgrund ihrer jahrhundertealten Tradition darf sie mit Salz und Koriander gebraut werden, obwohl diese Zutaten nicht Bestandteil des klassischen Reinheitsgebots sind.
Gerade diese Zutaten verleihen der Gose jedoch ihren unverwechselbaren Charakter. Ohne sie würde sie ihren typischen Geschmack verlieren.
Wissenswertes zum Bierstil „Gose“
Stammwürze: 9–14 °P
Alkoholgehalt: 4,2–5,2 % Vol.
Gärung: Obergärige Bierhefe und Milchsäurebakterien
Geschmacksprofil: leicht säuerlich, fruchtig, dezent salzig, angenehm würzig, stark prickelnd
