Der Förderverein Saline Gottesgabe lässt hochwertigen Gin mit einer Prise Bentlager Pfannensiedesalz zu „R(h)eine Gottesgabe“ verfeinern ….

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Der Förderverein hat für die Adventszeit exklusive Angebote mit dem Gourmet-Salzfässchen und dem Bentlager Gose-Bier. Die MV berichtet am 27.11.2021 ….

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Unser Ehrenvorsitzender Jules Vleugels referierte vor Doktoranden in Banja Luka (Bosnien Herzegowina) über Schlehdorngradierung und Salzsiedung in Rheine-Bentlage.

MV vom 21. Oktober 2021

 

 

Der (neue) Vorstand geht die Herausforderungen und Projekte (u.a. 1000 Jahre Salz in Bentlage) mit klarer Aufgabenverteilung an…..

Forderverein mit einem neuen Chef

Die MGV ernannte Jules Vleugels zum Ehrenvorsitzenden und würdigt seine Verdienste für den Förderverein….

Ehrenvorsitz für Jules Vleugels

Der Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe e.V. lädt am Donnerstag, 26. August, um 19 Uhr, zur Mitgliederversammlung in die Stadthalle Rheine ein.

Der Vorstand wird Rechenschaft über die vergangenen zwei Jahre ablegen, Einsicht in die finanzielle Lage des Vereins geben und die Zukunftsaussichten skizzieren.

Bei den anstehenden Wahlen wird der Gründer und langjährige 1. Vorsitzende des Vereins, Jules Vleugels, nicht zur Wiederwahl anstehen. Er hält die  Zeit für gekommen, das Amt in jüngere Hände zu geben. Als möglicher Nachfolger hat sich Thomas Liedmeyer bereitgefunden sich zur Wahl zu stellen.

Laut Auskunft des Ordnungsamtes der Stadt Rheine, ist Zutritt zur Stadthalle nur nach Vorlage einer persönlichen GGG-Bescheinigung (geimpft, getestet, genesen) möglich. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden beim Betreten des Saales namentlich registriert. Danach muss im Saal kein Mund- Nasenschutz mehr getragen werden.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Versammlung, lädt der Vorstand alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein, um im persönlichen Miteinander das Glas zu heben auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft unseres Vereins.

In Hinblick auf die Verabschiedung von Jules Vleugels hofft der Vorstand auf eine rege Teilnahme. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen.

Die EUREGIO hat eine gemeinsame Geschichte in Bezug auf ihre Industriekultur. Die Partner im INTERREG-Projekt „EuregioNetzwerk Industriekultur” vereinen verschiedene industriehistorische Stätten aus der deutsch-niederländischen Grenzregion zu einem Netzwerk Industriekultur.

In sehr zeitraubender Arbeit ist auch ein Film über die Saline Gottesgabe entstanden der vom Netzwerk www.industriewerk.eu  jetzt auch online verfügbar ist.

 

Hier der Link zu dem informativen Film: https://www.youtube.com/watch?v=WQmwyqjqp6A

 

Viel Vergnügen beim schauen

Jules

 

Ein jahrhundertaltes Handwerk wird gelebt und weit in unsere Welt getragen! Freut Euch auf Jules Vleugels. Als 1. Vorsitzender des Fördervereins Saline Gottesgabe gibt er Einblicke in das Salz sieden von damals. Noch heute ist das Bentlager Salz eines der besten Natursalze Deutschlands!
Das war bereits am Sonntag 21.03.2021 ab 16:30.

Wer es verpasst hat oder noch einmal sehen möchte hier der Link zur Mediathek:

https://mediathek.together-versmold.de/video/30/saline-gottesgabe-natursalz-aus-rheine/

 

Rheine. Am 4. 12. hat Klaus Dierkes in der MV auf unsere neuen Salzgefäße hingewiesen, und jetzt klingeln bei den drei Verkaufsstellen (siehe unten) ständig die Ladentüre, denn die handgeformten Unikate finden großen Anklang. Die Idee zum Salztopf war Hans-Jürgen Dittrich gekommen, als er in Brochterbeck beim abendlichen Spaziergang mit Hund Leo, eine kleine Töpferei entdeckte, in der Silke Wellmeier aus unscheinbaren Tonklumpen wunderschöne Gegenstände zu formen versteht. Und mit dem gemeinsam entwickelten Gefäß zur handlichen Aufbewahrung des Bentlager „Weißen Goldes“, hat unser Verein offensichtlich ins Schwarze getroffen.

Salz galt immer schon als kostbar, in vielen Kulturen hatte es einen besonderen Stellenwert: sei es als Zeichen der Freundschaft und der Treue, als Symbol der dauerhaften Gastfreundschaft oder zur Besiegelung eines wichtigen Vertrages. Aber mitunter galt auch das Umgekehrte. So reichte man besser der Frau seines Gastgebers das Salzfaß nicht, dies könnte als Einladung zur Aufnahme einer Liebesbeziehung missdeutet werden!

die Saliera von Benvenuto Cellini 1540-44

Im Mittelalter galt die Gewinnung des Salzes als Königsrecht und spielte eine vergleichbare Rolle wie heute das Öl, welches die Herrscher des Orients zu Weltmacht verhalf. Salz war ein königliches Gewürz und wer es sich leisten konnte, bot es in üppig gestalteten Gefäßen dar. Als prägendstes Beispiel gilt die um 1540 von Benvenuto Cellini freihändig aus Goldblech getriebene „Saliera“, eine allegorische Darstellung des Planeten Erde (siehe Abbildung). So ausgefallen ist das jetzt gestaltete Salzgefäß nicht. Aber es wird doch eine schlichte und authentische Zierde für jede Küche sein. Auf der Vorderseite zeigt es ein etwas erhobenes Siegel mit dem Briefkopf des Fördervereins: eine stilistische Darstellung der Zweige des Schlehdorns, wie sie typisch sind für die Gradierung, und der zierlichen Aufschrift „Saline Gottesgabe Rheine Bentlage“. Der Deckel wird geprägt von einem runden Siegel mit einer Silhouette des Gradierwerks und der Randschrift „Original Pfannensiedesalz aus Natursole“.

Zu diesem besonderen Gefäß gehört auch ein besonderes Salz. Somit enthält es 400 g sogenanntes „Sonntagssalz“. Dieses wird bei einer möglichst niedrigen Temperatur gesiedet, eine Situation, wie sie in früheren Jahrhunderten am arbeitslosen Sonntag entstand. Das Sonntagssalz ist noch grobkörniger als das in den bekannten Säckchen angebotene Salz. Außerdem sind bei der Siedung faszinierende pyramidale Gebilde entstanden, aber dazu braucht es größter Sorgfalt, ein hohes Maß an Fachwissen und Anwendung von einigen Kniffen, wie sie nur von Vater auf Sohn übertragen wurden. Nur so viel sei verraten, ein kleiner Schuss des richtigen Bieres wirkt Wunder.

Die Salzgefäße sind in fünf Farbtönen erhältlich beim Früchte Eck, Surenburgstraße 131, bei Liberior, Münsterstraße 20, und im Reisebüro Dittrich, Herrenschreiberstr. 24, zum Preis von € 28,50.

Rheine. Der Vorstand unseres Vereins ist ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und so war es uns schon länger ein Bedürfnis, unserem Salz eine besondere Verwendung zu geben. Das gute Bentlager Salz könnte doch sicher auch Ernährungsmitteln die rechte Würze verleihen, zum Beispiel Brot. Eine passende Prise Salz ist wie das berühmte I-Tüpfelchen: es rundet den Geschmack ab.

Aber, die Suche nach einem Bäcker erwies sich als schwierig. Zwar hatte Vereinsmitglied Ulrich Veltmann schon vor Jahren den Kontakt zu der Firma Hellmich gelegt. Sie vertreibt Rohstoffe für kreative Bäcker in ganz Deutschland und legt dabei sehr großen Wert auf naturbelassene Zutaten. Aber die Salzgewinnung geschah damals noch unter erschwerten Bedingungen und die Erwartungen von Falko Hellmich, Inhaber der Firma, waren „eine Nummer zu groß“.

Mit dem Bau der neuen stationären Siedepfanne, bekam unser Verein dann deutlich mehr Spielraum, und als jetzt Falko Helmich wieder anklopfte, wurde schnell klar, dass wir uns auf gleicher Wellenlänge befinden. Beide sind wir bestrebt, den Menschen möglichst gesunde Ernährung zu bieten. Zu unseren Grundernährungsmitteln gehört Brot und ein gutes Brot braucht nur Mehl, Wasser, Salz und – möglichst wenig – Hefe. Weitere Zutaten wie künstliche Aromen, sind völlig fehl am Platz, denn aromatisch wird das Brot von selbst, vorausgesetzt man gibt den enthaltenen Enzymen und Bakterien genügend Zeit den Teig reifen zu lassen. Besonders bekömmlich wird Brot durch die Zugabe von Sauerteig, bei dem auf Hefe weitestgehend verzichtet werden kann. Und Hellmichs geben dem Teig dann eine Ruhezeit von 36 Stunden, bevor er in den Ofen geschoben wird.

Das grobe Salz der Bentlager Saline kommt demnächst in einem ganz besonderen Brot zum Einsatz, welches den Namen „Gottesgabe“ tragen wird. Es ist ein 100-prozentiges Dinkelbrot aus hiesigem Anbau und wirkt, mit seiner herzhaften Salzkruste, sehr appetitlich und schmeckt dementsprechend. Nur mit Butter bestrichen, verzichtet es gerne auf weiteren Aufschnitt, denn es hat einen köstlichen Eigengeschmack und einen Duft, der an Großmutters Zeiten erinnert.

Eine erste Kostprobe konnten Helmut und Gisela Goldmann genießen, als ihnen kürzlich zum Einzug in ihre neue Wohnung Brot und Salz gebracht wurden. Sie hatten sich dieses Vorrecht durch ihre langjährige Unterstützung der Vereinsaktivitäten verdient und wussten den Geschmack des Brotes „Gottesgabe“ sehr zu schätzen, zumal es auch nach drei Tagen noch eine wahre Gaumenfreude war. Für alle, die es jetzt kennenlernen wollen, wird es ab dem 16. November in dem Neubau der Firma Hellmich im Gewerbegebiet Baarentelgen, an der Dunlopstraße 1, zum Verkauf angeboten. Hier hat ein kleiner, aber feiner Brotladen Platz gefunden, der montags bis freitags von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet haben wird. Und mit sieben weiteren Brotsorten wird es hier für jeden Geschmack den richtigen Laib geben.